IM-WALD-SEIN® Biophilic Design | Naturverbundenes Raumdesign

Räume gestalten, die Natur spürbar machen

IM-WALD-SEIN® Biophilic Design verbindet biophile Gestaltungsprinzipien mit Ästhetik, Funktion und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wir entwickeln hochwertige Raumkonzepte für Gesundheitswesen, Unternehmen und anspruchsvolle Lebens- und Arbeitswelten.

Logo: IM-WALD-SEIN® Biophilic Design, München. Das Programm für Naturverbindung im Raum.
  • Heller biophiler Behandlungsraum mit Behandlungsliege, Naturblick, Holzoberflächen und beleuchtetem Waldmotiv an der Decke

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    Biophiler Behandlungsraum

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  • Hochwertiger biophiler Wartebereich mit natürlichen Materialien, organischen Formen, Pflanzen und begrüntem Wandbild

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    Naturnaher Wartebereich

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  • Moderne Krankenhauskantine im Biophilic Design mit Birkenmotiv, Birken, hellem Holz, Tageslicht und pastellblauen Akzenten

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    Biophile Krankenhauskantine

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  • Moderner Konferenzraum mit biophilem Raumkonzept, Tageslicht, Pflanzenwand und naturbezogenen Gestaltungselementen

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    Moderner biophiler Konferenzraum

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  • Designbüro mit Holzdecke, Tageslicht, Pflanzen und klar gegliederten Arbeitsplätzen

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    Biophiler Arbeitsraum

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  • Kreativer Team- und Besprechungsraum mit Waldmotiv an der Decke, biophilen Formen und grünen Gestaltungselementen

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    Biophiles Shared Office

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  • Biophiles Studio-Office mit großem Waldmotiv, hellen Naturtönen, klaren Linien und zurückhaltenden biophilen Elementen

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    Biophiles Studio-Office

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  • Wartebereich mit biophiler Gestaltung, natürlichen Materialien, organischen Formen, Pflanzen und ruhiger Spa-Atmosphäre.

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    Wartebereich mit Spa-Atmosphäre

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  • Hochwertiger biophiler Wohnraum mit Holz und Naturstein, großen Glasflächen und fließendem Übergang zur begrünten Terrasse

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    Naturverbundenes Wohnen

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  • Großzügiger biophiler Gemeinschaftsbereich mit Bäumen, vertikaler Begrünung, Tageslicht und offenen Aufenthaltszonen

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    Biophiler Community-Bereich

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IM-WALD-SEIN® Biophilic Design | Biophil. Ästhetisch. Multisensorisch

Naturverbindung als Gestaltungsprinzip

Gut 80 Prozent unserer Zeit verbringen wir in Innenräumen, zu Hause, am Arbeitsplatz, in Gesundheitseinrichtungen oder unterwegs. Umso wichtiger ist, wie sie gestaltet sind. Biophiles Design schafft Umgebungen, die Wohlbefinden, Regeneration und Konzentration unterstützen. 


Wir machen die Natur zu einem integralen Bestandteil der Raumgestaltung: Pflanzen und natürliche Materialien sowie Licht, Farben, Formen, Strukturen und Naturklänge schaffen ein multisensorisches Raumkonzept, das Natur auf vielfältige Weise erlebbar macht.


Im Mittelpunkt stehen die Menschen und die Art, wie sie einen Raum nutzen und erleben: Ob Mitarbeitende, Patient:innen, Besucher:innen oder Gäste – Gestaltung, Funktion und Naturbezug werden auf ihre Bedürfnisse und die jeweiligen Anforderungen des Ortes abgestimmt.


Was Sie erwartet: ein individuell entwickeltes Raumkonzept mit ästhetisch hochwertigen und praktikabel umsetzbaren biophilen Lösungen – von der Analyse über die Auswahl geeigneter Gestaltungselemente bis zur Umsetzung mit unserem Designteam und den beteiligten Fachpartnern.


Sie möchten Natur in Ihren Räumen neu erlebbar machen? Gern entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein passendes Konzept.

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IM-WALD-SEIN® Biophilic Design | Vom Raum zum Konzept

So arbeiten wir

Jeder Raum hat andere Aufgaben. Deshalb entwickelt das Designteam um Simone Raus biophile Konzepte immer aus dem Ort, seiner Nutzung und den Bedürfnissen der Menschen heraus. Für die gestalterische Umsetzung bringt die Münchener Diplom-Designerin ihre Expertise aus Architektur, Innenraum und Design ein. Ihr Ansatz versteht den Menschen als multisensorisches Wesen und Räume als Erfahrungsorte, die Funktion, Ästhetik und Naturbezug miteinander vereinen. So entstehen individuelle Raumkonzepte, die Erkenntnisse aus Natur- und Gesundheitsforschung mit professioneller Gestaltung verbinden.

Praxisbeispiel: IM-WALD-SEIN® City Offices

Ziel war, eine Bestandsfläche nach den Prinzipien des Biophilic Designs so zu transformieren, dass Coworking und Besprechung ebenso Raum finden wie Therapie und Coaching. Realisiert wurde ein Konzept, das direkte und indirekte Naturerfahrungen mit differenzierten Raumqualitäten in Einklang bringt. Materialien, Farben, Licht und weitere multisensorische Naturbezüge greifen ineinander. Eine klare Zonierung schafft offene Bereiche für Arbeit und Austausch ebenso wie geschützte Räume für Rückzug und vertrauliche Gespräche.
→ IM-WALD-SEIN® City Offices entdecken

Simone Raus, Mitglied des IM-WALD-SEIN® Biophilic-Design-Teams, vor grünem Blätterhintergrund

IM-WALD-SEIN® Biophilic Design | Erstaunliche Erkenntnisse aus der Forschung

Seit mehreren Jahrzehnten untersucht die Forschung, wie gebaute Umgebungen Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit beeinflussen. Biophilic Design verbindet Theorie, Forschung und Gestaltungspraxis mit dem Ziel, Natur stärker in unsere Lebensräume zu integrieren und unserem grundlegenden Bedürfnis nach Naturverbundenheit Rechnung zu tragen. Einen wichtigen theoretischen Hintergrund bildet dabei die Biophilie-Hypothese.
Das Forschungsfeld reicht weit über die Begrünung von Räumen hinaus und umfasst Naturblicke, Tageslicht, Pflanzen, natürliche Materialien, Formen, Strukturen, Klänge und umfassende biophile Raumkonzepte. Im Fokus stehen unter anderem Stressregulation, Wohlbefinden und Erholung, Aufmerksamkeit und kognitive Leistung, Kreativität, Heilungsprozesse sowie soziale Interaktion. Die folgenden Studien veranschaulichen beispielhaft, wie konkret solche Zusammenhänge im Gesundheitswesen, am Arbeitsplatz und beim Wohnen sichtbar werden.

Gesundheitswesen

Klinische Leitstudie: Naturblick und postoperative Erholung
Wie sehr schon ein Ausblick den Heilungsverlauf begleiten kann, zeigte der schwedische Gesundheitsdesignforscher Roger Ulrich bereits 1984 in seiner viel beachteten Studie mit 46 Patient:innen nach einer Gallenblasenoperation. Die eine Hälfte blickte aus dem Fenster auf Bäume, die andere auf eine Backsteinwand. Patient:innen mit Naturblick hatten kürzere postoperative Krankenhausaufenthalte, benötigten weniger starke Schmerzmittel und erhielten weniger negative Einträge in den Pflegenotizen. Die Studie wurde zu einem wichtigen frühen Forschungsimpuls für die Gestaltung gesundheitsfördernder Krankenhausumgebungen.
Ulrich, R. S., Science, 1984

Klinische Studie: Pflanzen im Patientenzimmer
Auch die gezielte Begrünung von Innenräumen kann einen Unterschied machen. In einer klinischen Studie berichteten Patient:innen nach einer Operation in Zimmern mit Pflanzen weniger Schmerz, Angst und Erschöpfung als in vergleichbaren Zimmern ohne Pflanzen. Zudem war ihr systolischer Blutdruck niedriger.
Park & Mattson, 2009


Review: Natur im Krankenhaus kann die Erholung unterstützen

Ein aktueller Review zeigt: Naturblicke, Gärten und andere Naturbezüge im Krankenhaus werden in zahlreichen Studien mit weniger Schmerz und Angst sowie günstigeren Erholungsverläufen in Verbindung gebracht. Guidolin et al., HERD, 2024

Arbeitsplatz

Feldstudie: Begrünte Büros und Produktivität
Wie sich Pflanzen auf das Arbeiten in realen Büroumgebungen auswirken, untersuchten Marlon Nieuwenhuis und Kolleg:innen in drei Feldexperimenten in Großbritannien und den Niederlanden. Verglichen wurden bewusst schlicht gehaltene „Lean Offices“ mit Arbeitsplätzen, die gezielt durch Pflanzen ergänzt wurden. Die Beschäftigten in den begrünten Büros bewerteten ihre Arbeitsumgebung positiver, schätzten ihre Konzentration als besser ein und waren zufriedener mit ihrem Arbeitsplatz. In einem der Experimente lag zudem die gemessene Produktivität rund 15 Prozent höher. Die Studie zeigt, dass schon eine vergleichsweise einfache Veränderung der Raumgestaltung das Erleben und Arbeiten im Büro beeinflussen kann.
Nieuwenhuis et al., Journal of Experimental Psychology: Applied, 2014

Aktuelle Studie: Living Wall und Stressregulation
Eine 2025 veröffentlichte Studie untersuchte, wie eine bepflanzte Wand während einer anspruchsvollen Arbeitsgedächtnisaufgabe wirkt. Vor der Living Wall zeigten die Teilnehmenden eine stärkere physiologische Entspannung als vor einem Regal mit Gegenständen. Gleichzeitig blieb ihre kognitive Leistung erhalten.
Serra et al., Scientific Reports, 2025


Review: Natur im Büro kann die Stressregulation unterstützen

Ein systematischer Review zu biophilen Elementen im Arbeitsumfeld zeigt, dass Pflanzen, Naturausblicke, Tageslicht und weitere Naturbezüge zur Stressreduktion und zum Wohlbefinden von Beschäftigten beitragen können. Ríos-Rodríguez et al., Healthcare, 2023

Wohnen

Experimentelle Studie: Biophiles Wohnraumdesign und Stressregulation
Wie wirkt ein Raum, wenn mehrere biophile Gestaltungselemente zusammenspielen? Eine Studie mit 94 Teilnehmenden verglich Wohnräume mit und ohne biophile Gestaltung. In einer immersiven Versuchsumgebung wurden unter anderem natürliches Licht, Belüftung, Fensteröffnungen und Begrünung berücksichtigt. In der biophil gestalteten Umgebung nahm die Hautleitfähigkeit während der Erholungsphase stärker ab – ein wichtiger Hinweis auf eine günstigere physiologische Stressregulation. Die Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig das Zusammenspiel verschiedener Raumqualitäten für Biophilic Design sein kann
. Al Sayyed & Al-Azhari, Frontiers in Virtual Reality, 2025

Materialstudie: Wie viel Holz tut einem Raum gut?
In realitätsgroßen Modellräumen wurden unterschiedliche Anteile sichtbarer Holzoberflächen untersucht. Ein Raum mit 45 Prozent Holz wurde tendenziell als am angenehmsten bewertet. Entscheidend ist also nicht nur das Material, sondern auch seine Dosierung.
Tsunetsugu et al., Journal of Wood Science, 2007


Vergleichsstudie: Echtes Holz oder Holzoptik?

83 Personen verbrachten jeweils 30 Minuten in Wohnräumen mit echtem japanischem Zedernholz bzw. mit bedruckten Holzdekorplatten. Im Raum mit echtem Holz sank der systolische Blutdruck – ein messbarer physiologischer Effekt des natürlichen Materials. Sun et al., Journal of Wood Science, 2020